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<pre>Angesichts dieser anhaltenden Probleme wird den Kölnern nun die große Möglichkeit geboten, den schon jetzt mehr als ordentlichen Saison-Auftakt in einen echten Traumstart zu verwandeln: Wird das Punktekonto von den Geißböcken nämlich bereits am dritten Spieltag auf sieben Zähler in die Höhe geschraubt, darf sich der seit langem schlafende Riese vom Rhein in den kommenden Monaten bestenfalls sogar ein Mitmischen im Kampf um die europäischen Startplätze erhoffen.  <p> – Daniel Baier würde mit den Augsburgern gern aus eigener Kraft das Klassenziel erreichen.  <p>  Unter dem Strich hätte deshalb selbst ein Lucky Punch der Gäste das Geschehen nicht komplett auf den Kopf gestellt; auch die sporadisch gesetzten Nadelstiche der Niedersachsen wären am Sonntag gleich mehrfach für einen entscheidenden Treffer gut gewesen. <p> Somit erscheint die Feststellung legitim, dass die Ergebniskrise in fremden Stadien nicht vornehmlich an der mangelhaften Leistungsbereitschaft festzumachen ist; stattdessen hat der VfB jenseits der Heimat viel oft unter dem fehlenden Schlachtenglück zu leiden. <p>  Brisantes Aufeinandertreffen im Berliner Olympiastadion! Wenn Hertha BSC am Samstagnachmittag (15:30 Uhr) den HSV zu Gast hat, dann wird vor allem der Gästetrainer im Blickpunkt stehen. Nach der vierten Saisonpleite wurde Bruno Labbadia entlassen, Markus Gisdol soll die Rothosen aus der Krise führen.  </pre>


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<pre>Trotz eines großen Kampfs musste Hoffenheim zuletzt nicht nur eine 2:4-Niederlage beim VfL Wolfsburg, sondern auch das Abrutschen auf einen Abstiegsplatz verkraften: eine unschöne Momentaufnahme, die es nun möglichst schon mit einem Sieg gegen den HSV zu korrigieren gilt.  <p> Folglich stellen die Hamburger eine Mannschaft, die bereits vor dem Besuch der Münchner Edelkicker in Trümmern liegt: Die Gäste von der Isar müssen somit wohl kaum befürchten, dass der Abstecher an die Elbe die Vorbereitungen auf das danach anstehende Highlight bei Atletico stört.  <p>  Dass sich der FCI mittlerweile auch selbst am Ziel aller Träume wähnt, ließ gleich darauf das Aufsteiger-Duell in Darmstadt erahnen; namentlich aufgrund der größeren Leidensfähigkeit zogen die Lilien ihren ersten Sieg überhaupt gegen den FC Ingolstadt an Land. <p> Gezwungenermaßen versucht die Alte Dame, allein mittels ihrer Heimstärke den Nachweis zu erbringen, dass man sehr wohl auch auf nur einem Bein stehen kann: Die beste Heim-Performance des deutschen Fußballs hat das Team bis auf den 5. Tabellenplatz gespült. <p>  Lange Zeit hatten die Niedersachsen nichts mit dem Abstiegskampf zu tun, doch das könnte sich bei einer weiteren Niederlage ändern. Dann könnte es im Saison-Endspurt vielleicht doch noch brenzlig werden.  </pre> 


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<pre> Falls es jemand nicht mehr weiß: Mainz hat die letzten beiden Liga-Heimspiele gegen den FCB gewonnen, so viele wie in 14 Heimspielen zuvor. Das Team aus der Karnevalsstadt ist zudem das drittbeste Teams der zweiten Saisonhälfte (22 Punkte) und hat nur einen Zähler weniger gesammelt als der Liga-Krösus (23).  <p> Diesen Umweg will sich die Elf von Andre Breitenreiter naturgemäß ersparen und wird daher auch zum Saisonende in der Wirsol Rhein-Neckar-Arena noch einmal alles in die Waagschale werfen, um einen Sieg einfahren zu können.  <p>  Schließlich habe die Mannschaft bereits ein ähnliches Spiel verloren — zum Saisonauftakt gab es gegen Aufsteiger Ingolstadt ein 0:Die Mainzer, die auf schnelle Balleroberung und überfallsartige Angriffe setzen, fühlen sich nicht wohl, wenn sie das Spiel machen müssen. <p>  Was im ersten Moment vielleicht nach einer biederen Durchhalteparole klingen mag, ergibt genauer betrachtet durchaus Sinn, sind die Qualitäten der Schwaben doch eindeutig im Angriffsspiel angesiedelt. Außerdem wurde mit Robbie Kruse kurz vor Transferschluss nochmals in die Offensive investiert. <p>  Vor allem die unzähligen Verletzungen scheinen schön langsam ihren Tribut zu zollen — gerade in der Defensive, die deutlich an Stabilität verloren hat.  </pre>


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<pre> Zwischen Leverkusen und RB Leipzig könnte es heiß hergehen. Die Werkself duselte sich gegen Gladbach zum 3:2, traf per Elfmeter-Nachschuss in letzter Sekunde und ließ defensiv ungewohnt viel zu (2:2 nach 2:0-Führung).  <p> Die maue Rückrunden-Bilanz lässt jedoch bereits erahnen, dass auch bei den letzten Auswärtsfahrten nicht immer alles ganz nach Plan verlaufen ist — vielmehr waren die Dienstreisen der vergangenen Wochen zumeist mit kaum hilfreichen Unentschieden gepflastert.   <p> Auf dieses plötzliche Wir-Gefühl ist es wohl auch zurückzuführen, dass der HSV beim Sieg in Köln in beeindruckender Manier malochte. Obwohl der HSV über eine halbe Stunde lang in Unterzahl agierte, riss vor der Länderspielpause kein anderer Bundesligist mehr Kilometer ab. <p>  Hertha BSC hat von seinen letzten vier Heimspielen lediglich eines gewinnen können. Gegen den Hamburger SV gab es im Olympiastadion einen 2:1-Sieg, die letzte Partie vor eigenem Publikum gegen Gladbach ging 2:4 verloren.  <p> Ich beziehe mich natürlich nicht nur auf die Erkenntnisse des Spieltages, sondern auch darauf, was die Mannschaften in den letzten Monaten geleistet haben. Manche Serien ziehen schließlich schon seit Jahren ihre Kreise.  </pre>


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<pre> Der erste Spieltag ist durchaus torreich ausgefallen, natürlich wünschen sich viele, dass auch die zweite Runde so verläuft. Heidenheim und Augsburg sind für mich zwei Kandidaten, die in genau diese Kategorie fallen könnten.  <p> Leverkusen hat in dieser Saison allerdings hart zu kämpfen. In der Bundesliga läuft die Werkself hinterher und muss sich aktuell mit einem Platz in der zweiten Tabellenhälfte begnügen.  <p>  Immerhin kann man den Gastgebern jedoch zugutehalten, dass sich der Klub in der Rückrunde noch nicht viel zu schulden kommen ließ: Vor dem in Grenzen gehaltenen 0:2 in der Münchener Allianz Arena war auch das Unentschieden gegen Bayer Leverkusen durchaus respektabel. <p>  Allerdings haben die Dortmunder in dieser Saison bereits sieben Gegentore kassiert — sechs davon in der zweiten Halbzeit. Nur ein Mal spielte der BVB in den bisherigen sieben Bundesliga-Partien „zu Null“ — beim 6:0-Heimsieg gegen Darmstadt.  <p> Infolge des allgemeinen Wett-Punktens im Tabellenkeller kann die Mannschaft aber nicht allzu lange vom jüngst genossenen Glück der Befreiung profitieren: Schon vor dem Trip an die Spree muss den Verein das ärgerliche Gefühl beschleichen, kaum einen Schritt vorangekommen zu sein.  </pre>


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